E-Mail-Check: So prüfen Sie, ob eine E-Mail-Adresse vorhanden ist

E-Mail-Check

Wenn Sie den Domain-Namen nicht genau wissen, können Sie auf der Kommandozeile mit dem Befehl

nslookup -q=mx [Domäne]

prüfen, ob für diese Adresse ein Mailserver zuständig ist. „[Domäne]“ ersetzen Sie durch einen Domain-Namen, etwa „firmenserver.de“. Wenn im Ergebnis hinter „mail exchanger=“ mindestens eine Adresse auftaucht, ist ein Mailserver vorhanden. Ob auf dem Mailserver ein bestimmtes Postfach und ein bestimmter Benutzer tatsächlich auch existieren, ist nicht ganz so einfach festzustellen. Für die komfortable Prüfung können Sie unseren E-Mail-Check verwenden.

Beachten Sie, das die Prüfung nicht in jedem Fall funktioniert. Einige Mailserver akzeptieren jede beliebige E-Mail-Adresse, andere lassen keine Abfrage mit der von uns gewählten Methode zu oder blockieren die Abfrage nach mehreren Anfragen.

Wenn eine Mailbox existiert, erhalten Sie Meldungen wie

>>> RCPT TO: <name@mailadresse.de>
<<< 250 2.1.5 ok {mx048}

Andernfalls erscheinen Meldungen wie

>>> RCPT TO: <testuser@mailadresse.de>
<<< 550 5.1.1 ... User is unknown {mx003}

Wenn Sie den E-Mail-Check lieber auf Ihrem eigenen Rechner durchführen möchten, können Sie dazu die Kommandozeile verwenden:

telnet [mail.server.de] 25
helo hi
mail from: [Ihre Mailadresse]
rcpt to: [Zu prüfende Maildresse]
quit

Tragen Sie für die Werte in eckigen Klammern die entsprechenden Adressen ein. Bestätigen Sie jede Zeile mit der Enter-taste. Nach „rcpt to:“ gibt der Server beispielsweise „mailbox unavailable“ zurück, wenn die Adresse nicht vorhanden ist. „Recipient ok“ erscheint, wenn der Benutzer bekannt ist. Die genauen Rückgabewerte hängen vom Mailserver ab und können auch anders lauten.